Leichtathletik
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03.09.2022 10:35 Alter: 25 days
Kategorie: Leichtathletik

Baumann nicht zu toppen

Haushamer Läuferin gewinnt beim Ganghofer Trail


Schnellste Frau in Leutasch: Magdalena Baumann. Foto: SL

Mit Podestplätzen kehrten die Leichtathletinnen und Leichtathleten der SG Hausham/On Running Team vom Ganghofer Trail aus dem österreichischen Leutasch zurück. Trotz ihrer eigentlichen Saisonpause entschlossen sich die Haushamer kurzfristig für eine Teilnahme am Ganghofer Trail in Tirol. Bei diesem Klassiker zum Ausklang der Saison entschieden sich alle heimischen Starter für die anspruchsvolle Distanz über die 7,2 Kilometer im Gelände-Trail mit 120 Höhenmetern. Und bei diesem „kleinen Finale“ waren nochmals alle Nachwuchsläuferinnen enorm motiviert – und erfolgreich.
Den Gesamtsieg eroberte in der allgemeinen Klasse der Frauen Magdalena Baumann: Die 20-Jährige demonstrierte ihre Stärken mit einer eisernen Kondition und spurtete am Ende überlegen nach 32:51 Minuten als Erste ins Ziel – und war damit die schnellste Frau beim Ganghofer Trail. Dabei verwies sie die Österreicherin Sarah Süß mit 39:13 Minuten auf den klaren zweiten Rang.
Mit Sara Decrusch war eine weitere Haushamerin in einer Top-Verfassung: Mit beachtlichen 34:32 Minuten eroberte sie im Alleingang den Sieg der weiblichen U18 – nur Baumann war an diesem Tag schneller. Zeitgleich arbeitete sich – ebenfalls mit 34:32 Minuten – Antonia Gellhaus zum Sieg in der weiblichen U16 vor der Österreicherin Nelli Frischmann (39:27 Minuten). Julia Sallinger musste ihrem zu hohen Anfangstempo etwas Tribut zollen und verlor in der zweiten Hälfte des Rennens sehr viel Zeit. Am Ende überquerte sie nach 44:16 Minuten das Ziel als Fünfte in der U16.
Noch immer mit einer Sprunggelenkverletzung ließ sich Trainerin Barbara Stich aus Miesbach die Freude am Laufen dennoch nicht nehmen: Mit 37:34 Minuten glänzte sie mit dem fünften Gesamtrang in der Frauen-Wertung. Zugleich sicherte sie sich damit den deutlichen Sieg bei den W50 vor Anja Kieselbach aus Österreich mit 42:31 Minuten. Nach einer langen Wettkampfpause fand Walter Stich wieder Gefallen an einer Wettkampf-Herausforderung – und schnitt sehr gut ab. Mit dem zweiten Platz bei den M60 zeigte er eindrucksvoll, dass er immer noch in einer guten Form ist. Mit 34:49 Minuten musste er nur Peter Flunger vom LSV Kitzbühel mit 32:30 Minuten den Vortritt lassen.
Quelle: Miesbacher Merkur vom 3.9.2022